Nach fast 1 Monat Pause war es wieder soweit für die Damen Bundesligamannschaft der Nightmares ein Spiel zu beschreiten. Leider verliefen die Spiele nicht wie erhofft und so konnte nur ein Split an diesem Sonntag erspielt werden.
Game 1
An der Platte startete die Kölnerin Sophie Kober auf Tanja Müther. Klara Neumann konnte sich mit einem Single auf Base bringen, Leoni Lamersdorf folgte mit einem weiteren, Meret Willeke konnte sich einen Walk erarbeiten und Arlene Wachendorf kam durch einen Hit by Pitch ebenfalls auf Base, was den erste Run der Nightmares über die Homeplate brachte. Durch mehrere Errors im Feld konnten alle weiteren Baserunnerinnen sicher nach Hause kommen. Für die Nightmares startete Amelie Roth auf Lamersdorf. Auch die Cardinals fanden gut ins Spiel und konnten durch Errors ebenfalls vier Runs scoren.

Jetzt hieß es in den weiteren Innings zu Null halten, lediglich Nicole Fulgham-Scott und Lamersdorf konnten sich mit einem Single in den folgenden zwei Innings auf Base bringen, ebenfalls Wachendorf mit einem satten Double, doch leider strandeten sie dort auch. Auch die Kölnerinnen schafften es, im zweiten Inning einen weiteren Run zu scoren und so die Führung einzunehmen.
Nun war es im vierten Inning Nancy Parpart, die sich mit einem Single auf Base brachte und durch geschicktes Baserunning eine weitere Base erarbeiten konnte. Durch einen Sacrifice Hit ins Rightfield von Laura Schneider konnte Parpart scoren. Jetzt war erstmal Gleichstand auf beiden Seiten. Und dabei sollte es nicht bleiben, im fünften Inning entfachte das offensive Feuerwerk der Neunkirchnerinnen. Neumann begann das Inning mit einem Single, Willeke konnte durch einen Error auf Base, Wachendorf folgte mit einem Walk, Tamara Machtans folgte ebenfalls durch einen Error, Trainer der Cardinals sah keine Alternative und wechselte seine Pitcherin zu Jana Rogge. Diese fand gut ins Spiel hinein, aber den Nightmares machte der Wechsel nichts aus. Fulgham-Scott kam durch einen Walk auf Base, Schneider folgte mit einem Single und dann war es wieder Neumann mit einem weiten Single, wodurch beide Baserunnerinnen scoren konnten.
Auch die Cards waren bereit, eine Antwort zu geben und scorten weitere drei Runs im sechsten Inning. Das untere siebte Inning wurde dann zu einer Zitterpartie für die Nightmares Fans, denn die Kölnerinnen legten nochmal eine Schippe drauf und scorten zwei weitere Runs, jedoch reichte das nicht für den Sieg und somit ging die erste Partie an die Nightmares, der erste Sieg der Saison.

Game 2
Für Köln startet auf dem Mount Jessica Oldham auf Marie Wahlen. Rebecca Schumacher konnte sich mit einem Single auf Base bringen, Neumann brachte sie durch einen Sacrifice Hit weiter. Leoni Lamersdorf folgte mit einem Single, Meret Willeke erarbeitete sich einen Walk, dann war es Arlene Wachendorf, die durch einen Single einen Run nach Hause brachte, durch einen weiteren Error im Feld konnte noch ein Run scoren.
Nightmare Leoni Lamersdorf startete als Pitcherin auf Klara Neumann. Leider fand Neunkirchen nicht ins zweite Spiel durch etliche Fehler im Feld, so nutzten die Kölnerinnen ihre Chance und scorten 10 Runs. Headcoach Badenheuer sah keinen anderen Ausweg und wechselte Pitcherin Lamersdorf zu Amelie Roth zurück und so war es wieder die gewohnte Battery aus dem ersten Spiel. Das gewohnte Feld aus dem ersten Spiel schaffte es zwar, die Kölnerinnen zurückzuhalten, jedoch reichte es am Schlag nicht aus. Lediglich Lamersdorf und Tamara Machtans konnten sich mit Singles auf Base platzieren, strandeten dort jedoch.
So ging die zweite Partie an die Kölnerinnen.
Am Samstag geht es nach Berlin, ein noch unbekanntes Team für die Nightmares, diese Woche heißt es erstmal, an den Fehlern im Feld zu arbeiten und an Spieltagen diese zu vermeiden. In Berlin wird ebenfalls einen Livestream geben, der Link dazu wird auf Instagram rechtzeitig gepostet.
Fotos: Kerstin Roth


Spiel 2:
Nach dem Sweep am letzten Hinrundenspieltag festigen die Nightmares in der Tabelle den vierten Platz und könnten am nächsten spielfreien Wochenende sogar weiter nach oben klettern, da die direkten Tabellennachbarn gegeneinander spielen. Mit Blick nach vorne, erwartet Spielertrainer Becker die Rückrunde als sehr engen Kampf um die begehrten Playoff-Plätze: „Die Liga ist sehr nah beieinander, sodass jeder gegen jeden gewinnen kann. Es gibt dieses Jahr keine einseitigen Duelle, das macht es so spannend.“ Für die Nightmares heißt es jetzt zunächst eine Woche Pause, bevor am 8. Juni auf heimischer Anlage die Rückrunde gegen Paderborn beginnt.











Fotos: Kerstin Roth
Die wenigen Bonner, die den Weg auf die Bases fanden strandeten dort und ließen demnach zu keinem Zeitpunkt Zweifel an einem Sieg der Gastgeber aufkommen. In der Offensive war es insbesondere Shogo Ichimura, der mit 4 Hits, davon 2 Doubles, herausstach. Die Unsicherheiten in der Bonner Verteidigung taten ihr Übriges und so führten die Nightmares nach dem ersten Inning bereits mit 4:0. Basehits von Jonas Krisztian und Max Henseler sorgten im dritten Inning für einen weiteren Punkt ehe die Gastgeber im sechsten Inning mit 5 weiteren Runs das vorzeitige Spielende erzwangen. Zwei Walks, zwei Hit-by-Pitches, ein Double und zwei Fehler führten schlussendlich zum 10:0 Endstand und einem ungefährdeten Sieg in Spiel 1.
Spiel 2:
die Zeichen für den ersten Punkt der Gäste sehr gut. Doch Krisztian behielt die Nerven und verhinderte Dank eines Strikeouts und zwei Groundouts die Bonner Offensivbemühungen. Die Nightmares hingegen begannen ebenfalls mit einem Basehit von Dominik Becker und einem Walk für Philipp Racek, die beide auf den darauffolgenden Double von Jonas Krisztian die frühe 2:0 Führung erzielten. In der Defensive hielt Krisztian die Gäste an der kurzen Leine und auch die Nightmares Verteidigung blieb fehlerfrei und verhinderte jegliche Punkte. In der Offensive dagegen punktete das Team munter weiter, im zweiten Inning erhöhte Michael Polanco nach mehreren Walks mit einem Basehit auf 4:0. Im dritten Spielabschnitt waren es Hering (Double) und Becker (Single), die drei weitere Punkte über die Platte beförderten ehe im vierten Inning ein weiterer Double von Kristzian und Singles von Kilian Racek und Dominik Becker mit vier zusätzlichen Runs alles klar machten. Kilian Racek war es auch, der im letzten Inning auf dem Mound überzeugte. Mit drei Strikeouts besiegelte der Neuzugang bei einem Spielstand von 11:0 den zweiten Tagessieg und damit den ersten Doppelsieg für die Nightmares in der diesjährigen Saison.
Fotos: Kerstin Roth








