Neunkirchen Nightmares Baseball und Softball Club im TV 1908 Neunkirchen e.V.
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Von Spannung zu Dominanz: Nightmares lassen TĂĽbingen keine Chance

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Die Neunkirchen Nightmares trafen am 18. April 2026 in der 1. Bundesliga SĂĽd zum Home-Opener in Neunkirchen auf die TĂĽbingen Hawks. Vor heimischem Publikum konnten die Nightmares beide Spiele des Double Headers fĂĽr sich entscheiden und setzten sich mit 6:5 im ersten sowie deutlich mit 10:0 im zweiten Spiel durch.

 

Inning 1 2 3 4 5 6 7 R H E
TĂśB 1 0 0 0 0 3 1 5 6 0
NKN 0 1 0 2 2 0 1 6 10 2

 

Game 1:

Im ersten Spiel startete Janneke Wehrle im Circle für Neunkirchen, während Grace Gressly hinter der Platte die Defensive organisierte. Die Gäste aus Tübingen erwischten zunächst den besseren Start: Jule Helber eröffnete mit einem Single und wurde wenig später durch ein RBI von Sara von Zepelin zur frühen Führung nach Hause gebracht.

Neunkirchen brauchte einen Moment, um ins Spiel zu finden, antwortete dann aber im zweiten Inning eindrucksvoll. Leoni Lamersdorf eröffnete mit einem Triple und wurde durch ein Sacrifice Play von Amelie Roth zum 1:1-Ausgleich über die Homeplate geschickt.

Nach einer Phase, in der beide Teams defensiv überzeugten, kippte das Momentum im vierten Inning zugunsten der Gastgeberinnen. Liv Korn brachte sich mit einem Single auf Base, bevor Cadie Currie und Amelie Roth mit starken Schlägen nachlegten. Roth war es schließlich, die mit ihrem Hit zwei Runs nach Hause brachte und die Nightmares in Führung brachte.

Auch im fünften Inning blieb Neunkirchen aggressiv: Maxine Dunford setzte mit einem Triple ein Ausrufezeichen, Grace Gressly ließ mit einem Double die nächsten Runs folgen – 5:1.

Doch Tübingen gab sich nicht geschlagen. Mit zunehmendem Druck im sechsten Inning reagierte Neunkirchen und brachte frische Energie in den Circle: Alisha Theissen übernahm für Wehrle. Kurz darauf nutzte Tübingen jedoch eine Phase der Unordnung eiskalt aus – gekrönt von einem 3-Run-Home-Run von Georgina Kallenberger, der das Spiel wieder völlig offen machte.

Im siebten Inning spitzte sich die Partie weiter zu. Na

 

ch dem Ausgleich durch Tübingen war plötzlich alles wieder auf Anfang gestellt. 

Doch die Antwort der Nightmares ließ nicht lange auf sich warten: Klara Neumann eröffnete mit einem Single, ehe Grace Gressly mit einem kraftvollen Double den entscheidenden Walk-off-Run nach Hause brachte und damit für den umjubelten 6:5-Endstand sorgte.

 

Inning 1 2 3 4 5 6 7 R H E
TĂśB 0 0 0 0 / / / 0 0 3
NKN 3 0 7 / / / / 10 8 1

 

Game 2

Im zweiten Spiel zeigte Neunkirchen dann von Beginn an, wer das Spiel bestimmen würde. Cadie Currie übernahm das Pitching und dominierte gemeinsam mit Catcherin Grace Gressly das Geschehen nahezu nach Belieben. In drei Innings ließ sie keinen Hit zu und sammelte sieben Strikeouts – Tübingen fand offensiv schlicht kein Mittel.

Auch am Schlag lief es für die Nightmares rund: Klara Neumann eröffnete mit einem Single, Maxine Dunford kam auf Base und Grace Gressly brachte mit einem Double früh die ersten Runs aufs Scoreboard. Leoni Lamersdorf erhöhte wenig später auf 3:0.

Spätestens im dritten Inning war die Partie entschieden: Mit einer beeindruckenden Serie aus Hits, Walks und ausgenutzten Fehlern der Tübinger Defensive ließ Neunkirchen sieben Runs folgen und zog uneinholbar davon.

Im vierten Inning übernahm Leoni Lamersdorf im Circle, blieb souverän und ließ ebenfalls keinen Run zu – der vorzeitige 10:0-Sieg war vollendet. 

Am kommenden Wochenende geht es für die Neunkirchen Nightmares auswärts weiter: Am Samstag steht die Partie in Freising an. Die Tübingen Hawks sind am Sonntag erneut gefordert und empfangen die Karlsruhe Cougars zum Heimspiel.

Spiel 1: https://www.youtube.com/live/2logu23105A?si=oeBbIWnjDhGM2xMY

Spiel 2: https://www.youtube.com/live/Ig-hauUo3jw?si=RQRv-ZROYMolS64M

Laura von Homeyer

Neunkirchen Nightmares 

 

Fotos: Kerstin Roth 

Auch Grace Gressly bleibt den Nightmares ein weiteres Jahr erhalten

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Grace geht auch in der Saison 2026 für die Neunkirchen Nightmares auf das Feld und bleibt eine wichtige Säule im Team. Bereits in der vergangenen Saison überzeugte sie durch ihre offensive Konstanz sowie ihre defensive Flexibilität an der 3rd Base und als Catcher. Neben ihren sportlichen Qualitäten bringt Grace eine sehr positive und unterstützende Persönlichkeit mit. Durch ihre Erfahrung übernimmt sie Verantwortung im Team und gibt ihr Wissen aktiv weiter.

Head Coach Sebastian Messner beschreibt ihre Rolle klar:

„Grace ist ein Leader im Teamgefüge – sie führt durch Haltung, Erfahrung und Teamgeist.“

FĂĽr Grace war die Entscheidung zur RĂĽckkehr schnell getroffen. Besonders der enge Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft spielte dabei eine groĂźe Rolle:

„I truly felt like part of a family, so coming back for another season was a no-brainer.“

Mit Blick auf die weitere Entwicklung des Teams sieht sie großes Potenzial. Die intensive Trainingsarbeit und die steigenden Erwartungen im sportlichen Umfeld motivieren sie zusätzlich. Auch die neue Herausforderung in der Bundesliga Süd betrachtet Grace mit großer Vorfreude und sieht darin eine Chance, als Team weiter zusammenzuwachsen und sich sportlich weiterzuentwickeln.

 

Nightmares verlängern mit Cadie Belle Currie

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Mit Cadie Belle Currie bleibt eine wichtige StĂĽtze im Team der Nightmares. Bereits in der vergangenen Saison ĂĽberzeugte sie als Pitcherin und gab dem Team vor allem im zweiten Spiel stets eine echte Chance gegen jeden Gegner. Auch offensiv konnte sie zum Teamerfolg maĂźgeblich beitragen.

Head Coach Sebastian Messner hebt besonders ihre Einstellung hervor:

„Cadie spielt mit hoher Intensität, viel Ehrgeiz und Energie. Diese Mentalität ist extrem wertvoll für unser Team.“

Cadie selbst freut sich auf die gemeinsame Weiterentwicklung:

„The Nightmares treated me like I had always belonged. I’m excited to see how well we work together and continue to grow as a team – especially in the new Bundesliga South.“

Theissen-Geschwister wieder zusammen: Auch Alisha kehrt zu den Nightmares zurĂĽck

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Herzlich Willkommen zurĂĽck bei den Nightmares, Alisha!

Mit Alisha Theissen verstärken die Neunkirchen Nightmares ihr Bundesliga-Team um eine äußerst erfahrene Spielerin. Als mehrfache Deutsche Meisterin mit Wesseling sowie langjährige Nationalspielerin bringt sie sportliche Qualität und große Erfahrung auf höchstem Niveau mit.

Alisha ist zudem sehr flexibel einsetzbar und kann sowohl als Pitcherin, an der First Base oder im Outfield spielen. Diese Vielseitigkeit gibt dem Team zusätzliche Optionen und Tiefe im Kader.

Head Coach Sebastian Messner freut sich besonders ĂĽber die Verpflichtung:
„Alisha bringt sehr viel Erfahrung mit, ist mehrfache Deutsche Meisterin mit Wesseling und war viele Jahre Teil der Nationalmannschaft. Gleichzeitig ist sie flexibel einsetzbar. Ich freue mich darauf, gemeinsam ein neues Kapitel in unserem Sport anzugehen.“

Auch fĂĽr Alisha selbst ist der Wechsel eine spannende neue Aufgabe:
„Ich freue mich auf die Herausforderung und meine neue Rolle. Besonders schön ist die Chance, wieder mit alten Freunden gemeinsam auf dem Feld zu stehen.“

Mit ihrer Erfahrung, Vielseitigkeit und ihrem Teamgeist wird Alisha eine wichtige Rolle im Team der Nightmares ĂĽbernehmen.

Liv Korn kommt nach Neunkirchen

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Willkommen bei den Nightmares, Liv!

Liv Korn verstärkt die Nightmares mit viel Talent und internationaler Erfahrung. Trotz ihres jungen Alters kann sie bereits auf Einsätze in der Jugend-Nationalmannschaft sowie einen Deutschen Meistertitel mit Bonn zurückblicken. Zuletzt verbrachte Liv mehrere Monate in Australien, wo sie als Au Pair tätig war und zusätzliche sportliche Eindrücke sammelte.

Head Coach Sebastian Messner sieht in ihr eine wichtige Verstärkung:
„Liv bringt enormes Potenzial mit und wird unser Centerfield stabilisieren. Ich freue mich sehr darauf, sie in ihrer weiteren Entwicklung zu begleiten.“

Ausschlaggebend fĂĽr ihre Entscheidung waren vor allem Teamdynamik und Zusammenhalt:
„Wenn man den Nightmares beim Spielen zuschaut, merkt man sofort, dass das Team zusammenhält. Mein Ziel ist es, Spaß zu haben und mich sportlich weiterzuentwickeln.“

 

Maxine Dunford schlieĂźt sich den Nightmares an

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Willkommen in Neunkirchen, Maxine!

Mit Maxine Dunford gewinnt das Softball-Bundesligateam eine Spielerin mit außergewöhnlicher Erfahrung. Mehrfache Deutsche Meisterschaften mit Bonn und Wesseling sowie Einsätze in der Nationalmannschaft sprechen für sich. Maxine ist extrem vielseitig einsetzbar – als Catcher, im Infield oder im Outfield – und gibt dem Team gerade in einer Phase der Neuorientierung wichtige Stabilität.

Head Coach Sebastian Messner betont besonders ihre Wirkung auf das gesamte Team:
„Maxine bringt nicht nur sportliche Qualität mit, sondern auch eine Mentalität, die ansteckt. Ehrgeiz, Freude am Spiel und Leichtigkeit – das ist für ein Team enorm wertvoll.“

Nach der Auflösung der Bundesliga in Bonn entschied sich Maxine bewusst für einen Neuanfang bei den Nightmares:
„Ich habe mich hier direkt willkommen gefühlt. Mein Ziel ist es, gemeinsam als Mannschaft erfolgreich zu sein, Spaß zu haben und auch dann zusammenzustehen, wenn es mal nicht läuft.“

Damen ab Saison 2026 im SĂĽden

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Die Neustrukturierung der Softball-Bundesliga hat in den vergangenen Wochen zu vielen Diskussionen geführt und betrifft auch uns, die Neunkirchen Nightmares, unmittelbar. Durch die neue Zuteilung starten wir in der kommenden Saison in der Südstaffel – eine Entscheidung, die innerhalb des Vereins zunächst für große Überraschung und Verunsicherung sorgte.

„Natürlich war das für uns alle erstmal ein Schock“, erklärt Teamsprecherin Laura von Homeyer. „Niemand hatte damit gerechnet, und im ersten Moment stellt man sich automatisch die Frage: Wie sollen wir das stemmen?“

Auslöser dieser Umstrukturierung war der Aufstieg von Paderborn in die Bundesliga Nord. Dadurch ergab sich zunächst eine Verteilung von neun Teams im Norden und fünf im Süden. Um die Liga ausgeglichener zu gestalten, entschied der Verband, beide Staffeln auf jeweils sieben Mannschaften anzugleichen. Die Nightmares und die Bonn Capitals wurden in diesem Zuge in die Südstaffel versetzt – trotz einer nur minimalen geografischen Differenz zu anderen norddeutschen Vereinen und ohne Möglichkeit, Einfluss auf diese Entscheidung zu nehmen.

Austausch mit Bonn und die Folgen fĂĽr die Liga

Wir standen zeitnah mit Bonn im Austausch und schnell wurde deutlich, dass dort ähnliche Sorgen und Enttäuschungen bestanden wie bei uns. Der Wegfall traditioneller Derbyspiele trifft beide Vereine sportlich und emotional gleichermaßen. Noch schwerer wiegt jedoch ein anderer Aspekt: Durch die neue Einteilung wird ein Team die Bundesliga nicht melden können – eine Situation, die uns als Verein tief betroffen macht.

Es kann nicht im Sinne einer Ligastärkung sein, dass eine Umstrukturierung dazu führt, dass Teams die Klasse verlassen müssen. Eine solche Entwicklung widerspricht dem Ziel, die Bundesliga zu stabilisieren und langfristig zu stärken. Für kleinere Vereine bedeuten Entscheidungen dieser Tragweite enorme organisatorische, sportliche und finanzielle Herausforderungen, die nicht ohne Dialog oder Unterstützungsangebote abgefangen werden können.

Einordnung der Situation und Blick nach vorn

Nach intensiver interner Beratung wurde jedoch deutlich, dass auch die Nordstaffel erhebliche Herausforderungen mit sich gebracht hätte – darunter zwei Berliner Mannschaften, Hamburg und der Aufsteiger Paderborn. Im Gesamtvergleich relativieren sich die Auswärtsstrecken, sodass die neue Zuordnung für uns langfristig nicht zwingend schlechter ist.

Die Einteilung in den Süden bedeutet für uns aber auch eine sportliche Chance. Neue Gegner, neue Eindrücke und neue Impulse eröffnen uns die Möglichkeit, uns als Team weiterzuentwickeln. Mit unserem neuen Head Coach Sebastian Messner, der das junge Team zur kommenden Saison übernimmt, gehen wir diesen Weg mit großem Vertrauen. Er ordnet die Situation klar ein und richtet den Blick bewusst nach vorne:

„Diese Einteilung ist für uns vor allem eine Chance. Wir treffen auf eine Liga, die sehr ausgeglichen ist und in der wir gegen Teams antreten, die mit uns auf Augenhöhe spielen. Genau das verspricht intensive, spannende Begegnungen – und die Möglichkeit, zu zeigen, welches Potenzial in unserem Team steckt.“

Auch Teamsprecherin Laura von Homeyer betont den Zusammenhalt:

„Wir haben den Rückhalt des Vereins und unserer Coaches Sebi und Christoph. Es wird schwer, das wissen wir alle – aber jede Herausforderung lässt uns wachsen. Und ich weiß, dass wir das als Team schaffen werden.“

Appell an den Verband

Wir respektieren das Ziel, die Softball-Bundesliga weiterzuentwickeln und professioneller auszurichten. Gleichzeitig wĂĽnschen wir uns, dass solche strukturellen Entscheidungen kĂĽnftig transparenter kommuniziert und gemeinsam mit den Vereinen gestaltet werden.

Es braucht klare Perspektiven, realistische Übergänge und gezielte Unterstützung – damit nicht gerade die kleineren Clubs, die die Basis und Vielfalt dieser Liga ausmachen, durch solche Veränderungen gefährdet werden.

Softball verdient mehr Aufmerksamkeit, mehr Planungssicherheit und mehr Wertschätzung.

UnterstĂĽtzung weiterhin notwendig

Mit der neuen Staffel kommen höhere finanzielle Belastungen, besonders im Bereich der Auswärtsfahrten, auf uns zu. Um diese Anforderungen bewältigen zu können, sind wir auf Unterstützung angewiesen:

  • Sponsoren fĂĽr den Verein und insbesondere fĂĽr unser Damenteam werden dringend gesucht.
  • FĂĽr die Saison 2026 werden wir zudem ein GoFundMe einrichten, um Spielerinnen zu unterstĂĽtzen, die sich noch in der Ausbildung befinden oder kein regelmäßiges Einkommen haben.

Trotz aller Veränderungen bleibt eines unverändert:

Wir Nightmares sind eine Familie.

Wir nehmen jede Herausforderung an, stehen füreinander ein – und werden auch diesen Weg gemeinsam gehen.

Another one and another one- Homeruns bei den Damen 1

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Im letzten offiziellen Heimspiel der Saison (ein Nachholspiel gegen Ratingen steht noch aus) zeigten die Neunkirchen Nightmares eindrucksvoll, wie sehr sie sich im Laufe der Saison weiterentwickelt haben. Gegen die Berlin Challengers fuhren sie zwei souveräne Siege per Mercy Rule ein – unterstützt von einem Offensiv-Feuerwerk, drei Homeruns und cleveren Coaching-Entscheidungen.

 

Inning 1 2 3 4 5 6 7 R H E
SCC 0 0 5 0 0 / / 5 9 4
NKN 1 6 0 5 / / / 12 15 1

 

Game 1:

Die Nightmares starteten das erste Spiel mit Amelie Roth im Circle und Leoni Lamersdorf als Catcherin. Roth ließ keine Zeit verstreichen und schickte die ersten drei Berliner Schlagfrauen schnell zurück – ein Flyout, das sie selbst sicherte, und zwei Strikeouts.

Auf Berliner Seite startete Risa Ueno im Pitching-Duell gegen Anika Czerny. Klara Neumann eröffnete das Scoring mit einem Double, gefolgt von einem Triple von Lamersdorf – 1:0 für Neunkirchen.

Im zweiten Inning nahm die Offensive der Nightmares richtig Fahrt auf. Cadie Currie kam durch einen Error auf Base, Nancy Parpart – zurück aus ihrer Verletzungspause – folgte mit einem Single. Danach reihten sich Hits von Rebecca Schumacher, Neumann und Roth aneinander. Den Höhepunkt setzte Grace Gressley mit einem 3-Run-Homerun.

Berlin reagierte und brachte Victoria Wildling als Pitcherin. Kurzzeitig schien das Wirkung zu zeigen, bis die Challengers selbst mit einem Offensiv-Feuerwerk antworteten: mehrere Singles von u.a. Czerny, Sander, Wildling, Kautz und Sánchez Ramos brachten fünf Runs für Berlin aufs Scoreboard.

Die Nightmares konterten mit einem Wechsel im Pitching: Janneke Wehrle übernahm und brachte mit einer veränderten Infield-Aufstellung die Stabilität. Berlin gelang in der Folge kein weiterer Run. Neunkirchen hingegen baute durch konsequente Hits die Führung weiter aus – und sicherte sich den Sieg per Mercy Rule.

Schlüssel zum Erfolg: Ein rechtzeitiger Pitcherwechsel und cleveres Umstellen der Defensive – ein Zeichen der gewachsenen Spielintelligenz und Trainingsarbeit.

Inning 1 2 3 4 5 6 7 R H E
SCC 0 0 0 0 / / / 0 1 0
NKN 4 4 0 2 / / / 10 6 0

 

Game 2

Im zweiten Spiel ĂĽbernahm Cadie Currie das Pitching fĂĽr Neunkirchen, diesmal mit Grace Gressley hinter der Platte. Berlin begann erneut mit Risa Ueno auf Celina Henning.

Schon im ersten Inning zündeten die Nightmares wieder den Turbo: Single von Roth, dann ein mächtiger Homerun von Lamersdorf – und Currie legte direkt nach mit einem Solo-Homerun.

Berlin versuchte erneut mit einem Pitcherwechsel (Victoria Wildling) gegenzusteuern, doch die Nightmares-Offensive ließ sich nicht stoppen. Neunkirchen schlug unaufhörlich weiter – während Currie im Circle nur einen Hit der Challengers zuließ.

Den Schlusspunkt setzte ein Walk-Off-Run durch einen Wild Pitch – erneut ein Sieg per Mercy Rule.

Die Neunkirchen Nightmares präsentieren sich zum Ende der Saison in Topform. Was zu Beginn der Spielzeit noch unsicher wirkte – insbesondere in der Defensive – zeigt nun klare Fortschritte. Die Offensive, einst zögerlich, dominierte in beiden Spielen. Drei Homeruns (Currie, Gressley, Lamersdorf) unterstreichen die neu gewonnene Schlagkraft.

Die Defensivleistung – einst die Achillesferse – wurde durch kluge Wechsel und taktische Disziplin stabilisiert. Es zeigt sich: Das Training trägt Früchte. Stück für Stück entwickelt sich das Team weiter – und macht Hoffnung für die verbleibenden Spiele.

Am kommenden Samstag treffen die Nightmares auswärts auf die Cologne Cardinals. Berlin hat ein spielfreies Wochenende, bevor es für sie weitergeht.

Spiel 1: https://www.youtube.com/live/Mjo0yew7aTc?si=V0ggGNHOXIEtsE3q 

Spiel 2: https://www.youtube.com/live/6C9uKR4ooxw?si=LYRS79hNf_Li_wbO

Laura Schneider

Neunkirchen Nightmares 

 

Fotos: Kerstin Roth 

Sweep Sweep

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Am Sonntag empfingen die Neunkirchen Nightmares bei hochsommerlichem Wetter die Hamburg Knights zu einem spannenden Softball-Doubleheader – mit dem besseren Ende für die Gastgeberinnen in beiden Spielen.

 

Inning 1 2 3 4 5 6 7 R H E
HK 4 0 1 2 2 0 0 9 11 2
NKN 4 0 2 1 0 0 3 10 10 6

 

Game 1:

Die Gäste aus Hamburg erwischten den besseren Start ins erste Spiel: Ein Double von Angelika Piotrowski sowie konsequentes Hitting der Knights-Offensive brachte direkt vier Runs im ersten Inning gegen Pitcherin Amelie Roth (auf Catcherin Leoni Lamersdorf) auf das Scoreboard.

Doch die Nightmares zeigten sich wenig beeindruckt und antworteten postwendend. Singles von Lamersdorf, Cadie Currie und Sophie Tulowitzki sorgten für Runs und hielten das Spiel offen. Im dritten Inning erhöhte Hamburg nach einem RBI-Single von Daniela Gorny auf 5:2, doch auch die Nightmares blieben dran und verkürzten durch weitere Hits auf 5:4.

In den darauffolgenden Innings entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Hamburg legte vor, die Nightmares zogen nach – doch die Gäste konnten insgesamt mehr Runs generieren und gingen mit einer knappen Führung ins siebte und letzte Inning.

Nun mussten die Nightmares punkten – und sie taten es mit Nervenstärke: Laura Schneider erreichte nach einem Error das erste Base, Rebecca Schumacher legte mit einem Single nach. Ein Double von Amelie Roth brachte Schneider nach Hause, ehe Schumacher durch einen Wild Pitch den Ausgleich erzielte. Den entscheidenden Walk-Off-Single schlug schließlich Grace Gressly, die das Spiel zum 9:8 für die Nightmares beendete.

 

Inning 1 2 3 4 5 6 7 R H E
HK 0 0 0 0 0 / / 0 1 0
NKN 0 1 3 0 3 / / 7 9 2

 

Game 2

Im zweiten Spiel des Tages übernahm Cadie Currie die Pitcher-Position für die Nightmares (Catcherin: Grace Gressley) – und zeigte eine herausragende Leistung. Sie ließ lediglich einen Run der Knights zu und dominierte über weite Strecken das Spielgeschehen.

Die Offensive der Gastgeberinnen unterstützte Currie eindrucksvoll: Gressley überzeugte mit zwei Triples, während Lamersdorf, Klara Neumann, Janneke Wehrle und Roth jeweils mit Singles beitrugen. Am Ende war es Currie selbst, die mit einem entscheidenden Single zwei Runs nach Hause brachte und damit das Spiel frühzeitig per Mercy Rule beendete.

Mit zwei Siegen bei hochsommerlichen Bedingungen zeigten die Neunkirchen Nightmares ihre Qualität in Pitching und Offensive. Besonders hervorzuheben sind die starke Performance von Cadie Currie im zweiten Spiel sowie die Nervenstärke im entscheidenden siebten Inning des ersten Spiels. Ein gelungener Heimspieltag für die Nightmares, der Lust auf mehr macht.

Weiter geht es für die Nightmares bereits am kommenden Samstag mit dem letzten Heimspiel der regulären Saison gegen die Berlin Challengers. Die Hamburg Knights reisen am Sonntag nach Ratingen, um dort erneut Punkte zu sammeln.

Laura Schneider

Neunkirchen Nightmares 

 

Fotos: Kerstin Roth 

 

Zwei Spiele wie Tag und Nacht

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Am Donnerstag empfingen die Neunkirchen Nightmares zum ersten Mal in dieser Saison die Cologne Cardinals zu einem Doubleheader. Bei sommerlichen Temperaturen entwickelte sich eine Begegnung mit zwei sehr unterschiedlichen Spielverläufen. Nach einer durchwachsenen Leistung in Spiel 1 zeigten die Nightmares in der zweiten Partie, was in ihnen steckt.

Inning 1 2 3 4 5 6 7 R H E
CC 2 0 4 3 4 / / 13 11 3
NKN 1 0 1 0 0 / / 2 9 9

Game 1:

Holpriger Start für die Nightmares – Cardinals nutzen Chancen konsequent

Die Battery der Nightmares in Spiel 1 bestand aus Pitcherin Amelie Roth und Catcherin Leoni Lamersdorf. Gleich zu Beginn kamen die ersten beiden Kölner Batterinnen durch einen Error und einen Walk auf Base – zwei Situationen, die direkt in Runs für die Cardinals mündeten.

Obwohl die Nightmares mit vereinzelten Hits – unter anderem Singles von Roth, Lamersdorf und Janneke Wehrle – offensiv Akzente setzen konnten, reichte es im ersten Durchgang nur zu einem Run. Die Battery der Cardinals, bestehend aus Sophie Kober und Marie Wahlen, zeigte sich souverän und ließ keine größeren Rallys zu.

Im vierten Inning fanden die Kölnerinnen offensiv richtig ins Spiel. Sie sammelten mehrere Singles, profitierten erneut von Fehlern der Neunkirchener Defensive und zogen punktetechnisch davon. Ein Pitcherwechsel der Nightmares auf Janneke Wehrle brachte nicht die erhoffte Wende. Zu viele Unkonzentriertheiten im Feld verhinderten ein Comeback. So mussten sich die Nightmares in der ersten Partie deutlich geschlagen geben.

Inning 1 2 3 4 5 6 7 R H E
CC 0 0 0 0 0 / / 0 2 0
NKN 0 3 2 0 2 / / 7 10 2

Game 2

Starke Reaktion – Nightmares mit starker Defense zum Sieg

Für das zweite Spiel stellten die Nightmares ihre Battery um: Cadie Currie übernahm den Pitching Circle, Grace Gressley ging hinter die Platte – und die beiden lieferten eine bärenstarke Vorstellung ab. Die Cardinals konnten über die gesamte Partie hinweg keine nennenswerte Offensive aufbauen, was in erster Linie an der präzisen Pitching-Leistung und dem klugen Calling der Battery lag.

Auch offensiv fanden die Nightmares jetzt besser ins Spiel. Gegen Kölns Battery – Jessica Oldham auf Marie Wahlen – gelangen wichtige Hits. Besonders hervorzuheben: ein kraftvoller Triple von Leoni Lamersdorf sowie ein Double von Grace Gressley, die beide zu wichtigen Runs führten.

Defensiv zeigte sich das Team stark verbessert. Zwei spektakuläre Diving Catches durch Shortstop Klara Neumann und Third Base Amelie Roth verhinderten gegnerische Chancen und setzten ein deutliches Zeichen: Die Nightmares hatten sich gefangen.

Mit dem Split gegen die Cologne Cardinals zeigten die Nightmares zwei Gesichter. Während Spiel 1 noch von Unsicherheiten und unnötigen Fehlern geprägt war, präsentierte sich das Team in der zweiten Begegnung als geschlossene Einheit mit Fokus und Kampfgeist.

Die Erkenntnis des Tages: Wenn die Nightmares konzentriert und mit Vertrauen in ihr Können auftreten – wie im zweiten Spiel – sind sie ein ernstzunehmender Gegner in der Liga.

Am kommenden Samstag steht das nächste Heimspiel gegen die Bonn Capitals an. Bonn hat bisher wenige Spiele absolviert und trennte sich erst kürzlich mit einem Split von Wesseling. Es wird spannend – vor allem mit Blick auf das mögliche Pitcherduell. Die Nightmares wollen an ihre Leistung aus Spiel 2 anknüpfen und sich weiter stabilisieren.

Laura Schneider

Foto: Kerstin Roth