Neunkirchen Nightmares Baseball und Softball Club im TV 1908 Neunkirchen e.V.
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Neunkirchen Nightmares

U15 setzt starkes Zeichen

By | Jugend, Nachwuchs

Bei leichtem Nieselregen traf die U15 der Neunkirchen Nightmares am 3.5 Zuhause auf die Bonn Capitals U15.

Nach einem guten Start in das erste Inning führten die Nightmares mit 4 zu 3.

Im zweiten Inning konnten die Bonner weitere 5 Runs erzielen, was seitens der Nightmares postwendend mit 14 Runs beantwortet wurde und ein Rollover mit einem Aus seitens der Bonner endete.

Nach diesem Feuerwerk an Runs konnten die Bonner im dritten und vierten Inning noch drei Runs scoren, dennoch bauten die Nightmares ihren Vorsprung mit weiteren 4 Runs solide aus. Dies war nicht zuletzt dem Flugmeilen  sammelnden Homerun von Jannis Schiffer (71) zu verdanken, der die Bonner weiter unter Druck setzte.

Auch das Aufbäumen der Bonner im 5. Inning, dass diesen weitere 6 Runs bescherte, konnte das Spiel nicht mehr kippen, und so siegten die Nightmares an ihrem Saisonauftakt und einer Spielzeit von 2 Stunden und 45 Minuten letztendlich mit soliden 22 zu 17.

Insgesamt ein verdienter Sieg mit einer soliden Pitcherleistung durch Aaron Gräfrath und Leo Welters und einer durchaus guten At Bat Leistung des gesamten Teams, an dem die 20 Zuschauer*innen, die trotz des ungemütlichen Wetters das Spiel verfolgt hatten, ihre Freude hatten.

Louis Woitzik

Von Spannung zu Dominanz: Nightmares lassen Tübingen keine Chance

By | Damen 1

Die Neunkirchen Nightmares trafen am 18. April 2026 in der 1. Bundesliga Süd zum Home-Opener in Neunkirchen auf die Tübingen Hawks. Vor heimischem Publikum konnten die Nightmares beide Spiele des Double Headers für sich entscheiden und setzten sich mit 6:5 im ersten sowie deutlich mit 10:0 im zweiten Spiel durch.

 

Inning 1 2 3 4 5 6 7 R H E
TÜB 1 0 0 0 0 3 1 5 6 0
NKN 0 1 0 2 2 0 1 6 10 2

 

Game 1:

Im ersten Spiel startete Janneke Wehrle im Circle für Neunkirchen, während Grace Gressly hinter der Platte die Defensive organisierte. Die Gäste aus Tübingen erwischten zunächst den besseren Start: Jule Helber eröffnete mit einem Single und wurde wenig später durch ein RBI von Sara von Zepelin zur frühen Führung nach Hause gebracht.

Neunkirchen brauchte einen Moment, um ins Spiel zu finden, antwortete dann aber im zweiten Inning eindrucksvoll. Leoni Lamersdorf eröffnete mit einem Triple und wurde durch ein Sacrifice Play von Amelie Roth zum 1:1-Ausgleich über die Homeplate geschickt.

Nach einer Phase, in der beide Teams defensiv überzeugten, kippte das Momentum im vierten Inning zugunsten der Gastgeberinnen. Liv Korn brachte sich mit einem Single auf Base, bevor Cadie Currie und Amelie Roth mit starken Schlägen nachlegten. Roth war es schließlich, die mit ihrem Hit zwei Runs nach Hause brachte und die Nightmares in Führung brachte.

Auch im fünften Inning blieb Neunkirchen aggressiv: Maxine Dunford setzte mit einem Triple ein Ausrufezeichen, Grace Gressly ließ mit einem Double die nächsten Runs folgen – 5:1.

Doch Tübingen gab sich nicht geschlagen. Mit zunehmendem Druck im sechsten Inning reagierte Neunkirchen und brachte frische Energie in den Circle: Alisha Theissen übernahm für Wehrle. Kurz darauf nutzte Tübingen jedoch eine Phase der Unordnung eiskalt aus – gekrönt von einem 3-Run-Home-Run von Georgina Kallenberger, der das Spiel wieder völlig offen machte.

Im siebten Inning spitzte sich die Partie weiter zu. Na

 

ch dem Ausgleich durch Tübingen war plötzlich alles wieder auf Anfang gestellt. 

Doch die Antwort der Nightmares ließ nicht lange auf sich warten: Klara Neumann eröffnete mit einem Single, ehe Grace Gressly mit einem kraftvollen Double den entscheidenden Walk-off-Run nach Hause brachte und damit für den umjubelten 6:5-Endstand sorgte.

 

Inning 1 2 3 4 5 6 7 R H E
TÜB 0 0 0 0 / / / 0 0 3
NKN 3 0 7 / / / / 10 8 1

 

Game 2

Im zweiten Spiel zeigte Neunkirchen dann von Beginn an, wer das Spiel bestimmen würde. Cadie Currie übernahm das Pitching und dominierte gemeinsam mit Catcherin Grace Gressly das Geschehen nahezu nach Belieben. In drei Innings ließ sie keinen Hit zu und sammelte sieben Strikeouts – Tübingen fand offensiv schlicht kein Mittel.

Auch am Schlag lief es für die Nightmares rund: Klara Neumann eröffnete mit einem Single, Maxine Dunford kam auf Base und Grace Gressly brachte mit einem Double früh die ersten Runs aufs Scoreboard. Leoni Lamersdorf erhöhte wenig später auf 3:0.

Spätestens im dritten Inning war die Partie entschieden: Mit einer beeindruckenden Serie aus Hits, Walks und ausgenutzten Fehlern der Tübinger Defensive ließ Neunkirchen sieben Runs folgen und zog uneinholbar davon.

Im vierten Inning übernahm Leoni Lamersdorf im Circle, blieb souverän und ließ ebenfalls keinen Run zu – der vorzeitige 10:0-Sieg war vollendet. 

Am kommenden Wochenende geht es für die Neunkirchen Nightmares auswärts weiter: Am Samstag steht die Partie in Freising an. Die Tübingen Hawks sind am Sonntag erneut gefordert und empfangen die Karlsruhe Cougars zum Heimspiel.

Spiel 1: https://www.youtube.com/live/2logu23105A?si=oeBbIWnjDhGM2xMY

Spiel 2: https://www.youtube.com/live/Ig-hauUo3jw?si=RQRv-ZROYMolS64M

Laura von Homeyer

Neunkirchen Nightmares 

 

Fotos: Kerstin Roth 

Damen ab Saison 2026 im Süden

By | Damen 1

Die Neustrukturierung der Softball-Bundesliga hat in den vergangenen Wochen zu vielen Diskussionen geführt und betrifft auch uns, die Neunkirchen Nightmares, unmittelbar. Durch die neue Zuteilung starten wir in der kommenden Saison in der Südstaffel – eine Entscheidung, die innerhalb des Vereins zunächst für große Überraschung und Verunsicherung sorgte.

„Natürlich war das für uns alle erstmal ein Schock“, erklärt Teamsprecherin Laura von Homeyer. „Niemand hatte damit gerechnet, und im ersten Moment stellt man sich automatisch die Frage: Wie sollen wir das stemmen?“

Auslöser dieser Umstrukturierung war der Aufstieg von Paderborn in die Bundesliga Nord. Dadurch ergab sich zunächst eine Verteilung von neun Teams im Norden und fünf im Süden. Um die Liga ausgeglichener zu gestalten, entschied der Verband, beide Staffeln auf jeweils sieben Mannschaften anzugleichen. Die Nightmares und die Bonn Capitals wurden in diesem Zuge in die Südstaffel versetzt – trotz einer nur minimalen geografischen Differenz zu anderen norddeutschen Vereinen und ohne Möglichkeit, Einfluss auf diese Entscheidung zu nehmen.

Austausch mit Bonn und die Folgen für die Liga

Wir standen zeitnah mit Bonn im Austausch und schnell wurde deutlich, dass dort ähnliche Sorgen und Enttäuschungen bestanden wie bei uns. Der Wegfall traditioneller Derbyspiele trifft beide Vereine sportlich und emotional gleichermaßen. Noch schwerer wiegt jedoch ein anderer Aspekt: Durch die neue Einteilung wird ein Team die Bundesliga nicht melden können – eine Situation, die uns als Verein tief betroffen macht.

Es kann nicht im Sinne einer Ligastärkung sein, dass eine Umstrukturierung dazu führt, dass Teams die Klasse verlassen müssen. Eine solche Entwicklung widerspricht dem Ziel, die Bundesliga zu stabilisieren und langfristig zu stärken. Für kleinere Vereine bedeuten Entscheidungen dieser Tragweite enorme organisatorische, sportliche und finanzielle Herausforderungen, die nicht ohne Dialog oder Unterstützungsangebote abgefangen werden können.

Einordnung der Situation und Blick nach vorn

Nach intensiver interner Beratung wurde jedoch deutlich, dass auch die Nordstaffel erhebliche Herausforderungen mit sich gebracht hätte – darunter zwei Berliner Mannschaften, Hamburg und der Aufsteiger Paderborn. Im Gesamtvergleich relativieren sich die Auswärtsstrecken, sodass die neue Zuordnung für uns langfristig nicht zwingend schlechter ist.

Die Einteilung in den Süden bedeutet für uns aber auch eine sportliche Chance. Neue Gegner, neue Eindrücke und neue Impulse eröffnen uns die Möglichkeit, uns als Team weiterzuentwickeln. Mit unserem neuen Head Coach Sebastian Messner, der das junge Team zur kommenden Saison übernimmt, gehen wir diesen Weg mit großem Vertrauen. Er ordnet die Situation klar ein und richtet den Blick bewusst nach vorne:

„Diese Einteilung ist für uns vor allem eine Chance. Wir treffen auf eine Liga, die sehr ausgeglichen ist und in der wir gegen Teams antreten, die mit uns auf Augenhöhe spielen. Genau das verspricht intensive, spannende Begegnungen – und die Möglichkeit, zu zeigen, welches Potenzial in unserem Team steckt.“

Auch Teamsprecherin Laura von Homeyer betont den Zusammenhalt:

„Wir haben den Rückhalt des Vereins und unserer Coaches Sebi und Christoph. Es wird schwer, das wissen wir alle – aber jede Herausforderung lässt uns wachsen. Und ich weiß, dass wir das als Team schaffen werden.“

Appell an den Verband

Wir respektieren das Ziel, die Softball-Bundesliga weiterzuentwickeln und professioneller auszurichten. Gleichzeitig wünschen wir uns, dass solche strukturellen Entscheidungen künftig transparenter kommuniziert und gemeinsam mit den Vereinen gestaltet werden.

Es braucht klare Perspektiven, realistische Übergänge und gezielte Unterstützung – damit nicht gerade die kleineren Clubs, die die Basis und Vielfalt dieser Liga ausmachen, durch solche Veränderungen gefährdet werden.

Softball verdient mehr Aufmerksamkeit, mehr Planungssicherheit und mehr Wertschätzung.

Unterstützung weiterhin notwendig

Mit der neuen Staffel kommen höhere finanzielle Belastungen, besonders im Bereich der Auswärtsfahrten, auf uns zu. Um diese Anforderungen bewältigen zu können, sind wir auf Unterstützung angewiesen:

  • Sponsoren für den Verein und insbesondere für unser Damenteam werden dringend gesucht.
  • Für die Saison 2026 werden wir zudem ein GoFundMe einrichten, um Spielerinnen zu unterstützen, die sich noch in der Ausbildung befinden oder kein regelmäßiges Einkommen haben.

Trotz aller Veränderungen bleibt eines unverändert:

Wir Nightmares sind eine Familie.

Wir nehmen jede Herausforderung an, stehen füreinander ein – und werden auch diesen Weg gemeinsam gehen.

Another one and another one- Homeruns bei den Damen 1

By | Damen 1

Im letzten offiziellen Heimspiel der Saison (ein Nachholspiel gegen Ratingen steht noch aus) zeigten die Neunkirchen Nightmares eindrucksvoll, wie sehr sie sich im Laufe der Saison weiterentwickelt haben. Gegen die Berlin Challengers fuhren sie zwei souveräne Siege per Mercy Rule ein – unterstützt von einem Offensiv-Feuerwerk, drei Homeruns und cleveren Coaching-Entscheidungen.

 

Inning 1 2 3 4 5 6 7 R H E
SCC 0 0 5 0 0 / / 5 9 4
NKN 1 6 0 5 / / / 12 15 1

 

Game 1:

Die Nightmares starteten das erste Spiel mit Amelie Roth im Circle und Leoni Lamersdorf als Catcherin. Roth ließ keine Zeit verstreichen und schickte die ersten drei Berliner Schlagfrauen schnell zurück – ein Flyout, das sie selbst sicherte, und zwei Strikeouts.

Auf Berliner Seite startete Risa Ueno im Pitching-Duell gegen Anika Czerny. Klara Neumann eröffnete das Scoring mit einem Double, gefolgt von einem Triple von Lamersdorf – 1:0 für Neunkirchen.

Im zweiten Inning nahm die Offensive der Nightmares richtig Fahrt auf. Cadie Currie kam durch einen Error auf Base, Nancy Parpart – zurück aus ihrer Verletzungspause – folgte mit einem Single. Danach reihten sich Hits von Rebecca Schumacher, Neumann und Roth aneinander. Den Höhepunkt setzte Grace Gressley mit einem 3-Run-Homerun.

Berlin reagierte und brachte Victoria Wildling als Pitcherin. Kurzzeitig schien das Wirkung zu zeigen, bis die Challengers selbst mit einem Offensiv-Feuerwerk antworteten: mehrere Singles von u.a. Czerny, Sander, Wildling, Kautz und Sánchez Ramos brachten fünf Runs für Berlin aufs Scoreboard.

Die Nightmares konterten mit einem Wechsel im Pitching: Janneke Wehrle übernahm und brachte mit einer veränderten Infield-Aufstellung die Stabilität. Berlin gelang in der Folge kein weiterer Run. Neunkirchen hingegen baute durch konsequente Hits die Führung weiter aus – und sicherte sich den Sieg per Mercy Rule.

Schlüssel zum Erfolg: Ein rechtzeitiger Pitcherwechsel und cleveres Umstellen der Defensive – ein Zeichen der gewachsenen Spielintelligenz und Trainingsarbeit.

Inning 1 2 3 4 5 6 7 R H E
SCC 0 0 0 0 / / / 0 1 0
NKN 4 4 0 2 / / / 10 6 0

 

Game 2

Im zweiten Spiel übernahm Cadie Currie das Pitching für Neunkirchen, diesmal mit Grace Gressley hinter der Platte. Berlin begann erneut mit Risa Ueno auf Celina Henning.

Schon im ersten Inning zündeten die Nightmares wieder den Turbo: Single von Roth, dann ein mächtiger Homerun von Lamersdorf – und Currie legte direkt nach mit einem Solo-Homerun.

Berlin versuchte erneut mit einem Pitcherwechsel (Victoria Wildling) gegenzusteuern, doch die Nightmares-Offensive ließ sich nicht stoppen. Neunkirchen schlug unaufhörlich weiter – während Currie im Circle nur einen Hit der Challengers zuließ.

Den Schlusspunkt setzte ein Walk-Off-Run durch einen Wild Pitch – erneut ein Sieg per Mercy Rule.

Die Neunkirchen Nightmares präsentieren sich zum Ende der Saison in Topform. Was zu Beginn der Spielzeit noch unsicher wirkte – insbesondere in der Defensive – zeigt nun klare Fortschritte. Die Offensive, einst zögerlich, dominierte in beiden Spielen. Drei Homeruns (Currie, Gressley, Lamersdorf) unterstreichen die neu gewonnene Schlagkraft.

Die Defensivleistung – einst die Achillesferse – wurde durch kluge Wechsel und taktische Disziplin stabilisiert. Es zeigt sich: Das Training trägt Früchte. Stück für Stück entwickelt sich das Team weiter – und macht Hoffnung für die verbleibenden Spiele.

Am kommenden Samstag treffen die Nightmares auswärts auf die Cologne Cardinals. Berlin hat ein spielfreies Wochenende, bevor es für sie weitergeht.

Spiel 1: https://www.youtube.com/live/Mjo0yew7aTc?si=V0ggGNHOXIEtsE3q 

Spiel 2: https://www.youtube.com/live/6C9uKR4ooxw?si=LYRS79hNf_Li_wbO

Laura Schneider

Neunkirchen Nightmares 

 

Fotos: Kerstin Roth 

Sweep Sweep

By | Damen 1

Am Sonntag empfingen die Neunkirchen Nightmares bei hochsommerlichem Wetter die Hamburg Knights zu einem spannenden Softball-Doubleheader – mit dem besseren Ende für die Gastgeberinnen in beiden Spielen.

 

Inning 1 2 3 4 5 6 7 R H E
HK 4 0 1 2 2 0 0 9 11 2
NKN 4 0 2 1 0 0 3 10 10 6

 

Game 1:

Die Gäste aus Hamburg erwischten den besseren Start ins erste Spiel: Ein Double von Angelika Piotrowski sowie konsequentes Hitting der Knights-Offensive brachte direkt vier Runs im ersten Inning gegen Pitcherin Amelie Roth (auf Catcherin Leoni Lamersdorf) auf das Scoreboard.

Doch die Nightmares zeigten sich wenig beeindruckt und antworteten postwendend. Singles von Lamersdorf, Cadie Currie und Sophie Tulowitzki sorgten für Runs und hielten das Spiel offen. Im dritten Inning erhöhte Hamburg nach einem RBI-Single von Daniela Gorny auf 5:2, doch auch die Nightmares blieben dran und verkürzten durch weitere Hits auf 5:4.

In den darauffolgenden Innings entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Hamburg legte vor, die Nightmares zogen nach – doch die Gäste konnten insgesamt mehr Runs generieren und gingen mit einer knappen Führung ins siebte und letzte Inning.

Nun mussten die Nightmares punkten – und sie taten es mit Nervenstärke: Laura Schneider erreichte nach einem Error das erste Base, Rebecca Schumacher legte mit einem Single nach. Ein Double von Amelie Roth brachte Schneider nach Hause, ehe Schumacher durch einen Wild Pitch den Ausgleich erzielte. Den entscheidenden Walk-Off-Single schlug schließlich Grace Gressly, die das Spiel zum 9:8 für die Nightmares beendete.

 

Inning 1 2 3 4 5 6 7 R H E
HK 0 0 0 0 0 / / 0 1 0
NKN 0 1 3 0 3 / / 7 9 2

 

Game 2

Im zweiten Spiel des Tages übernahm Cadie Currie die Pitcher-Position für die Nightmares (Catcherin: Grace Gressley) – und zeigte eine herausragende Leistung. Sie ließ lediglich einen Run der Knights zu und dominierte über weite Strecken das Spielgeschehen.

Die Offensive der Gastgeberinnen unterstützte Currie eindrucksvoll: Gressley überzeugte mit zwei Triples, während Lamersdorf, Klara Neumann, Janneke Wehrle und Roth jeweils mit Singles beitrugen. Am Ende war es Currie selbst, die mit einem entscheidenden Single zwei Runs nach Hause brachte und damit das Spiel frühzeitig per Mercy Rule beendete.

Mit zwei Siegen bei hochsommerlichen Bedingungen zeigten die Neunkirchen Nightmares ihre Qualität in Pitching und Offensive. Besonders hervorzuheben sind die starke Performance von Cadie Currie im zweiten Spiel sowie die Nervenstärke im entscheidenden siebten Inning des ersten Spiels. Ein gelungener Heimspieltag für die Nightmares, der Lust auf mehr macht.

Weiter geht es für die Nightmares bereits am kommenden Samstag mit dem letzten Heimspiel der regulären Saison gegen die Berlin Challengers. Die Hamburg Knights reisen am Sonntag nach Ratingen, um dort erneut Punkte zu sammeln.

Laura Schneider

Neunkirchen Nightmares 

 

Fotos: Kerstin Roth 

 

Zwei Spiele wie Tag und Nacht

By | Damen 1

Am Donnerstag empfingen die Neunkirchen Nightmares zum ersten Mal in dieser Saison die Cologne Cardinals zu einem Doubleheader. Bei sommerlichen Temperaturen entwickelte sich eine Begegnung mit zwei sehr unterschiedlichen Spielverläufen. Nach einer durchwachsenen Leistung in Spiel 1 zeigten die Nightmares in der zweiten Partie, was in ihnen steckt.

Inning 1 2 3 4 5 6 7 R H E
CC 2 0 4 3 4 / / 13 11 3
NKN 1 0 1 0 0 / / 2 9 9

Game 1:

Holpriger Start für die Nightmares – Cardinals nutzen Chancen konsequent

Die Battery der Nightmares in Spiel 1 bestand aus Pitcherin Amelie Roth und Catcherin Leoni Lamersdorf. Gleich zu Beginn kamen die ersten beiden Kölner Batterinnen durch einen Error und einen Walk auf Base – zwei Situationen, die direkt in Runs für die Cardinals mündeten.

Obwohl die Nightmares mit vereinzelten Hits – unter anderem Singles von Roth, Lamersdorf und Janneke Wehrle – offensiv Akzente setzen konnten, reichte es im ersten Durchgang nur zu einem Run. Die Battery der Cardinals, bestehend aus Sophie Kober und Marie Wahlen, zeigte sich souverän und ließ keine größeren Rallys zu.

Im vierten Inning fanden die Kölnerinnen offensiv richtig ins Spiel. Sie sammelten mehrere Singles, profitierten erneut von Fehlern der Neunkirchener Defensive und zogen punktetechnisch davon. Ein Pitcherwechsel der Nightmares auf Janneke Wehrle brachte nicht die erhoffte Wende. Zu viele Unkonzentriertheiten im Feld verhinderten ein Comeback. So mussten sich die Nightmares in der ersten Partie deutlich geschlagen geben.

Inning 1 2 3 4 5 6 7 R H E
CC 0 0 0 0 0 / / 0 2 0
NKN 0 3 2 0 2 / / 7 10 2

Game 2

Starke Reaktion – Nightmares mit starker Defense zum Sieg

Für das zweite Spiel stellten die Nightmares ihre Battery um: Cadie Currie übernahm den Pitching Circle, Grace Gressley ging hinter die Platte – und die beiden lieferten eine bärenstarke Vorstellung ab. Die Cardinals konnten über die gesamte Partie hinweg keine nennenswerte Offensive aufbauen, was in erster Linie an der präzisen Pitching-Leistung und dem klugen Calling der Battery lag.

Auch offensiv fanden die Nightmares jetzt besser ins Spiel. Gegen Kölns Battery – Jessica Oldham auf Marie Wahlen – gelangen wichtige Hits. Besonders hervorzuheben: ein kraftvoller Triple von Leoni Lamersdorf sowie ein Double von Grace Gressley, die beide zu wichtigen Runs führten.

Defensiv zeigte sich das Team stark verbessert. Zwei spektakuläre Diving Catches durch Shortstop Klara Neumann und Third Base Amelie Roth verhinderten gegnerische Chancen und setzten ein deutliches Zeichen: Die Nightmares hatten sich gefangen.

Mit dem Split gegen die Cologne Cardinals zeigten die Nightmares zwei Gesichter. Während Spiel 1 noch von Unsicherheiten und unnötigen Fehlern geprägt war, präsentierte sich das Team in der zweiten Begegnung als geschlossene Einheit mit Fokus und Kampfgeist.

Die Erkenntnis des Tages: Wenn die Nightmares konzentriert und mit Vertrauen in ihr Können auftreten – wie im zweiten Spiel – sind sie ein ernstzunehmender Gegner in der Liga.

Am kommenden Samstag steht das nächste Heimspiel gegen die Bonn Capitals an. Bonn hat bisher wenige Spiele absolviert und trennte sich erst kürzlich mit einem Split von Wesseling. Es wird spannend – vor allem mit Blick auf das mögliche Pitcherduell. Die Nightmares wollen an ihre Leistung aus Spiel 2 anknüpfen und sich weiter stabilisieren.

Laura Schneider

Foto: Kerstin Roth

Nightmares Damen finden ihren Rhythmus

By | Damen 1

Neunkirchen, Samstag – Am letzten Samstag empfingen die Neunkirchen Nightmares die Berlin Ravens zu einem spannenden Heimspieltag. Während es beim Hinspiel in Berlin noch zu einem Split gekommen war, zeigten sich die Nightmares nun deutlich gefestigter und konnten mit zwei Siegen (9:4 und 10:4) ein deutliches Statement setzen. In beiden Partien glänzten sie sowohl in der Offensive als auch mit sehenswerten Defensivaktionen.

 

Inning 1 2 3 4 5 6 7 R H E
BR 1 0 0 1 1 0 1 4 7 2
NKN 0 0 1 0 3 5 / 9 11 3

 

Game 1

Die erste Begegnung des Tages startete mit einem Paukenschlag für die Gäste. Die Berlin Ravens präsentierten sich direkt angriffslustig: Lead-Off-Spielerin Ejona Gashi eröffnete mit einem sauberen Single, stahl die zweite Base und nutzte zwei Wild Pitches geschickt aus, um den ersten Run des Tages zu scoren – ein früher Dämpfer für die Gastgeberinnen.

Auf Seiten der Nightmares bildeten Amelie Roth (Pitcherin) und Leoni Lamersdorf (Catcherin) die Battery. Nach dem frühen Rückstand fanden sie schnell zu ihrem Spiel und ließen zunächst keine weiteren Punkte zu. Auch in der Offense lief es noch etwas holprig an – Nancy Parpart kam zwar mit einem Single auf Base, konnte aber nicht punkten.

Im dritten Inning begann dann die Wende. Parpart schaffte erneut den Weg auf Base, diesmal sollte es zählbar werden: Klara Neumann brachte sie mit einem tief geschlagenen Sacrifice Fly nach Hause – der Ausgleich war geschafft. Nur wenig später ein echtes Highlight in der Defensive: Rylea Smith von den Ravens schlug einen tiefen Ball ins Rightfield, der an der Verteidigung vorbeirollte. Smith witterte die Chance auf einen seltenen Inside-the-Park-Homerun, doch die Nightmares zeigten ein perfektes Zusammenspiel. Leonie Pinzek warf den Ball zielsicher zu Klara Neumann an der zweiten Base, die diesen präzise an die Homeplate weiterleitete – Smith wurde spektakulär ausgeworfen. (Highlight im Livestream ab Minute 45:35)

Im vierten Inning gelang Berlin durch mehrere Walks und einen weiteren RBI-Single von Gashi ein erneuter Run. Doch die Nightmares antworteten im Gegenzug: Rebecca Schumacher, die an diesem Tag zur Walking Queen avancierte, erreichte durch einen Walk die erste Base. Amelie Roth schlug einen Single, Parpart brachte mit einem Sacrifice Fly einen weiteren Punkt auf die Anzeigetafel, bevor Grace Gressly, die neue Importspielerin, mit einem Single für den Führungswechsel sorgte.

Dann kam das sechste Inning – und die Nightmares drehten richtig auf. Nach einem Single von Tamara Machtans und erneutem Walk von Schumacher zündete Roth den Turbo: Mit einem kraftvollen Schlag schickte sie den Ball tief ins Outfield und verwandelte ihn in einen spektakulären Inside-the-Park-Homerun. Damit nicht genug – Parpart und Neumann setzten nach, bevor Gressly mit einem bases-clearing Triple zwei weitere Runs nach Hause brachte.

Im siebten Inning gelang den Ravens noch ein Run, doch es sollte nicht reichen. Mit 9:4 entschieden die Nightmares das erste Spiel für sich.

 

Inning 1 2 3 4 5 6 7 R H E
BR 0 0 0 2 2 0 0 4 5 1
NKN 0 2 0 1 7 0 / 10 9 5

 

Game 2

Das zweite Spiel begann mit einem dominanten Auftritt der Nightmares-Pitcherin Cadie Currie, die die ersten drei Schlagfrauen der Ravens im Alleingang zurück ins Dugout schickte. Gemeinsam mit Grace Gressly als Catcherin bildete sie eine sichere Battery, die im gesamten Spielverlauf kaum Schwächen zeigte.

Offensiv begannen beide Teams zunächst zurückhaltend – lediglich Nancy Parpart konnte im ersten Inning einen Single verbuchen. Doch im zweiten Inning platzte der Knoten: Leoni Lamersdorf kam mit einem Single auf Base, Tamara Machtans folgte mit einem wuchtigen Triple, der den ersten Run einbrachte. Kurz darauf schlug Stella Mai einen RBI-Single – 2:0 für die Nightmares.

Berlin meldete sich im vierten Inning zurück: Nach einem Single von Smith, einem Error bei einem Fielders Choice und einem Sacrifice Hit von Malak El-Mahmoud kam der erste Run aufs Scoreboard. Der darauffolgende Error ermöglichte sogar einen zweiten Punkt.

Doch die Nightmares reagierten mit voller Wucht. Im fünften Inning war es ein regelrechtes Offensiv Feuerwerk: Nach einem Single von Neumann und einem Double von Machtans folgten weitere Hits von Mia Holtmann und Roth. Eine Reihe klug platzierter Schläge, kombiniert mit aggressivem Baserunning, führten zu sieben Runs – darunter ein Sacrifice Fly von Roth und ein weiteres RBI-Double von Holtmann. Die Führung wuchs auf 10:4 an.

Die Ravens versuchten, sich noch einmal zu wehren. Gashi gelang ein weiterer Single, Lillian Piske brachte sie mit einem Triple nach Hause, und Smith holte einen weiteren Punkt. Doch mehr ließ die Nightmares-Defense nicht zu. Currie blieb bis zum Schluss stabil und sicherte den zweiten Sieg des Tages.

Nach einigen kräfteraubenden Wochen präsentierten sich die Neunkirchen Nightmares wieder in Topform. Sowohl Pitching als auch Defense und Offense zeigten sich deutlich verbessert und harmonisch. Besonders herausragend waren an diesem Wochenende Amelie Roth mit einem Inside-the-Park-Homerun und insgesamt starker Pitching-Leistung, Rebecca Schumacher mit mehreren Walks sowie die neue Importspielerin Grace Gressly, die sich nahtlos ins Team einfügte und mit mehreren RBIs und einem Caught Stealing glänzte.

Auch defensiv konnten die Nightmares überzeugen – das Zusammenspiel im Outfield und die Ausführung bei kritischen Plays zeigten, dass die Mannschaft auf einem guten Weg ist.

Für die Nightmares geht es direkt nächsten Samstag weiter – wieder zuhause, diesmal gegen das Team aus Ratingen. Die Begegnung verspricht spannend zu werden, denn die Ratingerinnen gelten als starkes Team mit gefährlicher Offense.

Die Berlin Ravens hingegen gehen nun in eine Spielpause und werden die Zeit nutzen, um sich neu zu sammeln und gestärkt zurückzukehren.

Livestream für Spiel 1: https://www.youtube.com/watch?v=on-VxGuSUWE&t=2564s

Livestream für Spiel 2: https://www.youtube.com/watch?v=tVcMcJ8vIUM&t=6839s

Laura Schneider

Neunkirchen Nightmares 

 

Fotos: Kerstin Roth 

Holpriger Start der Nightmares

By | Damen 1

Am Sonntag, den 13. April 2025, trafen die Neunkirchen Nightmares der 1. Softball-Bundesliga auf die amtierenden deutschen Meisterinnen, die Wesseling Vermins. Bei größtenteils gutem Softball-Wetter in Neunkirchen boten beide Teams spannende Szenen und beherzte Leistungen. Während die erste Partie eine klare Angelegenheit war, entwickelte sich das zweite Spiel zu einem sehenswerten Schlagabtausch.

 

Game 1

Die Vermins zeigten von Beginn an, warum sie zu den Titelfavoriten gehören. Bereits im ersten Inning eröffnete Katharina Szalay die Offensive mit einem kraftvollen Triple. Meret Willeke, Mara Lagler und Clara Stranz legten mit Singles nach, sodass die Gäste früh mit 4:0 in Führung gingen.

Für die Nightmares standen Leoni Lamersdorf im Pitcher’s Circle und Klara Neumann hinter der Platte. Im Gegenzug konnte Nancy Parpart mit einem Single das erste Lebenszeichen der Gastgeberinnen setzen, doch sowohl sie als auch Lamersdorf und Arlene Wachendorf strandeten nach Walks auf den Bases.

Das zweite Inning wurde dann zum Knackpunkt: Durch einen Fehler in der Defensive sowie weitere gezielte Schläge der Vermins kamen sieben weitere Runs über die Platte. Auch im dritten Inning zeigten sich die Vermins unaufhaltsam und legten zwei Runs nach.

Auf Seiten der Nightmares sorgte Klara Neumann mit einem Single für einen Lichtblick, ehe ein Double von Lamersdorf den einzigen Run für Neunkirchen einbrachte. Beide Teams wechselten daraufhin die Pitcher – Janine Pfeiffer übernahm für Wesseling, Amelie Roth für Neunkirchen – doch an der Dominanz der Gäste änderte sich nichts mehr. Das Spiel endete vorzeitig per Mercy Rule mit 1:20 für die Vermins.

Game 2

In der zweiten Partie präsentierten sich die Nightmares deutlich stabiler. Pitcherin Amelie Roth, mit Leoni Lamersdorf als Catcherin, schickte im ersten Inning die ersten drei Wesselinger Schlagfrauen ohne Punktgewinn zurück ins Dugout. Auch offensiv setzte Neunkirchen erste Akzente: Klara Neumann eröffnete mit einem Single, doch der erste Run wolltenoch nicht gelingen.

Im dritten Inning kamen die Vermins dann doch ins Rollen. Mehrere Singles führten zu drei Runs. Die Nightmares antworteten prompt: Nach einem Walk für Neumann und Singles von Parpart und Lamersdorf verkürzten sie auf 2:3.

Wesseling reagierte mit einem Pitcherwechsel – Mara Lagler übernahm das Kommando im Circle und ersetzte Jana Broziewski. Im vierten Inning erhöhte Nightmares-Nachwuchsspielerin Stella Mai mit einem RBI-Single auf 3:3, nachdem Sophie Tulowitzki per Walk auf Base gekommen war. Die Vermins legten jedoch noch zwei Runs nach und sicherten sich mit 5:3 auch den zweiten Sieg des Tages.

Obwohl die Nightmares das erste Spiel klar verloren hatten, zeigten sie im zweiten Spiel eine kämpferische Leistung und boten den favorisierten Vermins Paroli. Besonders erfreulich war das Bundesliga-Debüt von Leonie Pinzek und Stella Mai, die auf dem Feld bzw. am Schlag überzeugen konnten und im Verlauf der Saison damit bestimmt weitermachen!

Nach der Osterpause geht es für die Wesseling Vermins am 26. April zuhause gegen die Cologne Cardinals weiter. Die Nightmares reisen am 10. Mai zum Auswärtsspiel nach Hamburg. Beide Teams werden die Pause nutzen, um sich bestmöglich auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten.

Fotos: Kerstin Roth

Unverhofft kommt Oft

By | Damen 1

Die Damen-Bundesligamannschaft war letztes Wochenende in Stuttgart bei den Reds zum Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft. Stuttgart hat stark gespielt und die Fehler unserer Damen ausgenutzt, somit gewannen sie beide Spiele.

Unsere Damen stellten sich dann auf der Rückreise darauf ein, jetzt im Deutschlandpokal gegen die Karlsruhe Cougars heim zu spielen. Doch am Montag erreichte die Nightmares eine Nachricht des DBVs.

Stuttgart wurde disqualifiziert, sie hatten eine Spielerin mit Zweitspielrecht spielen lassen. Für das Verständnis: Spielerinnen aus anderen Vereinen mit Zweitspielrecht müssen 9 Spiele in der regulären Saison gespielt haben, um eine Berechtigung zu bekommen, für die Playoffs spielen zu dürfen. Problem war, dass die Reds in beiden Spielen eine Spielerin haben spielen lassen, die nicht genügend Spiele in der regulären Saison gespielt hatte, um in den Playoffs spielen zu dürfen. Aufgrund dieses Fehlers wurde Stuttgart von der deutschen Meisterschaft disqualifiziert, beide Spiele wurden 7:0 für die Nightmares gewertet.

Teamsprecherin Laura Schneider sagt zu dem Geschehen: „Wir sind alle immer noch ziemlich geschockt von der ganzen Situation, Stuttgart hat fair gewonnen, beide Spiele haben sie uns dominiert. Es tut uns als Mannschaft wahnsinnig leid für die Reds, denn an der einen Spielerin hat es nicht gelegen, dass wir verloren haben. Sie waren schlichtweg die besseren. Es ist nicht schön ohne eigenen Verdienst weiter zu kommen, jedoch machen wir jetzt das Beste draus und nutzen unsere Chance, jetzt heißt es ackern und kämpfen.“

Unsere Damen werden somit am Samstag um 11 Uhr gegen die Nachbarn Bonn Capitals spielen. Jetzt heißt es nicht mehr Heim spielen, sondern auswärts, wir hoffen, Euch trotzdem alle zahlreich dort anzutreffen. Wenn schon ein Wunder passiert, warum dann nicht gleich ein weiteres Wunder hinterher?!

 

Fotos: Iris Drobny

Die Tabelle im Norden steht fest

By | Damen 1

Am Sonntag ging es für die Hamburgerinnen in das letzte Spiel der regulären Saison, sowohl für sie als auch für Nightmares stand nichts Großes mehr auf dem Spiel. Es war sicher, dass beide Teams in den Playoffs sein werden, interessant war jetzt nur noch, wer in der Tabelle Platz 3 und wer Platz 4 einnimmt.

Game 1

Am Circle startete für die Nightmares Leoni Lamersdorf auf Klara Neumann, für die Hamburgerinnen startete Malak El-Mahmoud auf Lauren Russell. Beide Pitcherinnen hielten in den ersten beiden Innings die gegnerischen Offensiven zurück, lediglich schafften es von den Nightmares Neumann und Laura Schneider mit einem Single auf Base, Meret Willeke und Whitney Shepherd per Walk sowie Tamara Machtans mit einem Hit-by-Pitch auf Base, jedoch strandeten alle dort.

Im dritten begann Knight Jule Hermann mit einem Double, Marie Gfrörer brachte sich durch einen Walk auf Base. Durch einen Wild Pitch konnte Hermann die dritte Base besetzen und es herrschte eine 1-3 Situation, Gfrörer konnte durch einen Caught Steal an 2 ausgemacht werden, jedoch scorte dadurch Hermann den ersten Run der Hamburgerinnen. Auch im vierten Inning brachte sich Russell durch einen Hit-by-Pitch auf Base, Angelika Piotrowski schlug einen weiten Double, wodurch Russell scoren konnte.

Die Nightmares fanden auch langsam zum Schlagen, so brachte sich Rebecca Schumacher mit einem Walk auf Base, Machtans folgte mit einem Single, durch einen Fielders Choice wurde Schumacher an der dritten Base ausgemacht. Schneider kam mit einem Single auf Base, durch einen Grounder zu First Base von Amelie Roth, konnte Machtans den ersten Run der Nightmares scoren.

Im fünften Inning waren es wieder dieselben Hamburgerinnen, die auf Base kamen und durch Wild Pitches weitere Bases erlaufen und so einen Run scoren konnten. Josefine Pape kam mit einem Hit-by-Pitch auf Base, durch einen Double von Russell konnte ein weiterer Run gescort werden.

Das sechste Inning begann für die Knights mit einem Walk für Manuela Ollendorf, Antonia Pape folgte mit einem Single. Wieder durch eine 1-3 Situation, wo die Läuferin an 2 aus gemacht wird, konnten die Knights einen weiteren Run scoren. Neunkirchen wechselten ihre Pitcher zu Amelie Roth, sowohl Hermann als El-Mahmoud kamen per Single auf Base, strandeten dort jedoch.

Die Offensive der Nightmares konnte nichts gegen die Hamburgerinnen machen, die Knights wechselten im sechsten Inning ihre Pitcher zu Angelika Piotrowski. Trotz Singles von Machtans und Roth hilft das den Neunkircherinnen nicht und somit ging die erste Partie an die Gäste aus Hamburg.

Game 2

Für Neunkirchen startete wie gewohnt Whitney Shepherd auf Leoni Lamersdorf. Lediglich Russell kam mit einem Error auf Base, strandete dort jedoch. Bei den Hamburgerinnen startete Kaja Vierkant auf Lauren Russell, Vierkant startete ihr Bundesliga Debüt stark und schickte die ersten drei Schlagfrauen der Nightmares zurück ins Dugout.

Im zweiten Inning brachte dich Nightmares Meret Willeke mit einem Single auf Base, Shepherd folgte mit einem Hit-by-Pitch, Nancy Parpart folgte ebenfalls mit einem Single. Durch Wild Pitches konnte Willeke den ersten Run der Partie scoren.  Dann war es Schumacher, die durch ein erzwungenes Easyout den zweiten Punkt für die Nightmares nach Hause schlug, Machtans machte dem gleich und schlug mit einem Single einen weiteren Run rein.

Shepherd machte einen kurzen Prozess mit den Schlagfrauen der Hamburgerinnen und schickte sie gnadenlos zurück ins Dugout.

Das dritte Inning startete Nightmare Klara Neumann mit einem Single, Lamersdorf kam durch einen Fielders Choice auf Base, Willeke folgte mit einem Single. Durch Wild Pitches konnten beide eine Base weiter, Shepherd erarbeitete sich einen Walk und besetzte so die erste Base. Schumacher konnte durch einen Error eine Base besetzten, dadurch konnten weitere Runs scoren. Machtans, Schneider und Roth konnten durch Walks auf Base, Neumann schlug einen weiteren Single, wodurch ein Run scorte. Lamersdorf schlug ebenfalls einen Single, wodurch zwei weitere Runs scoren konnten, Willeke machte dem nach. Die Hamburgerinnen wechselten ihre Pitcherin zu Malak El-Mahmoud.

Im vierten Inning brachte sich J. Pape mit einem Triple auf Base, durch ein Routine-Play geschlagen von Piotrowski konnte J. Pape den ersten Run scoren. Leider reichte der eine Run jedoch nicht zu einem Weiterspielen des Spiels und so ging per 10 Run-Rule das zweite Spiel an die Nightmares.

Beide Spiele sind auf dem YouTube Channel der Nightmares nachzuschauen:

Spiel 1: https://www.youtube.com/live/NqQQ4LNyenA?si=4jK-mHk2dss05_Bd

Spiel 2: https://www.youtube.com/watch?v=hAOmNgTqlKc

Die Tabelle des Nordens ist somit entschieden, Hamburg belegt Platz 4 und darf so am 14.9. nach Freising, die Neunkircherinnen belegen Platz 3 und dürfen am 14.9 nach Stuttgart fahren. Für die Knights ist die reguläre Saison um, die Nightmares begrüßen nächstes Wochenende zum letzten Spiel in der Bundesliga Nord die Ratingerinnen bei sich zu Hause.