
Die Tage der Sportanlage in Wolperath scheinen gezählt – die Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid als Eigentümer des Flurstücks plant in Zusammenarbeit mit RWE SOLAR EUROPE einen 1,4 Megawatt Peak starken Solarpark auf der vorhandenen Fläche.
Mit dieser Anlage könnte unter Berücksichtigung der bereits vorhandenen, privaten Photovoltaikanlagen der gesamte Ortsteil Wolperath mit Solarstrom versorgt werden. Hierdurch wird laut Aussage der Gemeinde ein Meilenstein auf dem Weg zur CO2-Neutralität erreicht. Nach Auskunft der Gemeinde wird selbstverständlich eine entsprechende Ausgleichsfläche für die derzeit vorhandene Sportplatzfläche zur Verfügung gestellt. Im Gespräch ist hierzu eine ungenutzte Fläche im Bereich Eischeider Buckel, welche bereits in früheren Planungen als Alternativstandort für den Sportplatz Höfferhof angedacht war. Aufgrund der derzeit stattfindenden Erschließungsarbeiten für ein neues Baugebiet ist eine relativ kostengünstige Lösung dort möglich.
Wie RWE SOLAR EUROPE auf Nachfrage mitteilte, handelt es sich um ein Pilotprojekt in NRW, bei welchem erstmals von der sonst üblichen Süd-Ausrichtung der Paneele abgewichen wird. Neueste Studien empfehlen eine über den gesamten Tag verteilte, mögliche gleichmäßige Nutzung der Sonneneinstrahlung . Die Fläche in Wolperath sei durch die Ost-West-Ausrichtung dafür optimal geeignet. Auch erfordert der planebene Unterbau und die Lage direkt an einer Zufahrtstrasse keine aufwendigen Vorarbeiten. Weiterhin besteht direkte Einspeisemöglichkeit in das öffentliche Stromnetz und genügend Fläche für Speichermodule. Hier passt alles, so ein Sprecher von RWE SOLAR EUROPE. Dies sei auch der Grund weshalb RWE SOLAR EUROPE an dieser Fläche stark interessiert ist, und der Gemeinde Neunkirchen ein entsprechendes Angebot gemacht habe.













