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Nichts zu holen in Bonn

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Mit dieser bitteren Erkenntnis kehrten die Neunkirchen Nightmares am Sonntag, den 17.07.2011, aus Bonn zurück. Zwei Spiele verlor man deutlich gegen einen Gegner, der routiniert seine Leistung abrief und zu jeder Zeit überlegen war.

Spiel 1:

Auf dem Mound für Bonn begann Rene Wolf als Pitcher und kam mit drei schnellen Aus gut ins Spiel. Anders sah es für Neunkirchen aus. Mit Pablo Reveand auf dem Wurfhügel sollte eigentlich nicht viel schief gehen. Doch die Feldverteidigung machte die Standardspielzüge nicht und leistete sich direkt zu Beginn 3 Errors bereits im ersten Inning. So musste man dem 0:3 Rückstand versuchen wieder zu kippen. Doch Wolf war eine harte Nuss für die Neunkirchener. Pablo war es dann selbst im zweiten Inning, der den ersten Hit mittels eines sehenswerten Bunts für die Nightmares erzielte. Ein Punkt sprang aber dennoch nicht heraus. Die Mannschaft hatte sich nun wieder gefangen und bis zum unteren vierten Inning wurden von keinem Team weitere Punkte erzielt. Doch erneut war es die Capitals, die ihr Punktekonto weiter aufbesserten. Zwei Basehits durch Vandieken und Imrencler brachten Runner auf Base wo Marcel Schulz sie nicht stranden lassen wollte.


Sein Triple und das sich anschließende Sac-Fly erhöhten den Spielstand auf 6:0. Im fünften Inning brachen dann alle Dämme bei Neunkirchen. Sage und schreibe fünf Basehits und 1 Error fingen sich die Mannen um Coach Jens Drost ein, bevor die Ten-Run-Rule das vorzeitige Spielende bereits nach 5 gespielten Innings herbeiführte.



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Neunkirchen Nightmares

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Bonn Capitals

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3

4

X

X

10

12

0



Spiel 2:

Das zweite Spiel sollte aus Neunkirchener Sicht besser werden, jedenfalls hatte man sich das nach der desolaten Leistung im ersten Spiel fest vorgenommen. Mike Daniels für Neunkirchen und erneut Rene Wolf für Bonn starteten als Pitcher ins zweite Spiel. Und bis zum Ende des dritten Innings konnte sich keines der beiden Teams gegen die gegnerischen Pitcher durchsetzen. Doch dann schlugen die Bonner das erste Mal im Spiel zu. Zwei Walks und vier aufeinanderfolgende Basehits ließen Erinnerungen an das erste Spiel aufkommen und Neunkirchen rannte erneut einer deutlichen 4:0 Führung hinterher. Doch auch gegen den inzwischen eingewechselten neuen Bonner Pitcher Max Schmitz war mit der viel zu harmlos agierenden Offense der Nightmares nichts zu holen. Er kontrollierte sie ebenso wie Wolf nach Belieben. Dem fünften Inning war ein gewisser Deja vu-Charakter nicht abzusprechen. Erneut zwei Walks, vier Basehits und vier Runs für die Bonner Offense schraubten den Spielstand auf 8:0 hoch. In Folge bekam Pascal Bund noch etwas Einsatzzeit von Coach Drost auf dem Mound zugeteilt. Doch der haderte mit seiner Kontrolle und musst zwar keine Hits aber dafür vier Walks im sechsten Inning zum 9:0 Endstand abgeben. Auch dieses Spiel ging verdient an die Bonner Mannschaft, gegen die die Nightmares an diesem Tag leider keine Chance hatten.


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Neunkirchen Nightmares

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Bonn Capitals

0

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4

0

4

1

X

9

10

0

Fazit:

Mit acht Errors in zwölf gespielten Innings und nicht einem Run war jedem Spieler der Nightmares bewusst, dass dies eine der ganz schwachen Saisonleistungen war. Dieses Spiel muss man abhaken und unter Erfahrungsgewinn für die jüngeren Spieler verbuchen. Das nächste Spiel wird besser!


Bericht: Hendirk Tschuschke

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